Jenny Sloot

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It’s all about music

Nach langer Zeit schaff ich’s mal wieder etwas zu schreiben. Sorry an dieser Stelle für die lange Wartezeit!

Letzte Woche gingen endlich unsere Trainings wieder los, nach 2 Wochen Pause. Ich war wohl nicht ganz die Einzige, die sich unendlich darauf freute! 🙂

Doch etwas viel mir ganz besonders auf. Die Musikwahl der Choreo’s. Ausschlaggebend war der Kommentar einer Schülerin: „Ich brauche neue Musik!“ soso… Das brachte mich zum Nachdenken.

Es gibt abertausende von Liedern die es zu betanzen gibt, doch meiner Meinung nach nur wenige, die nicht schon genauso oft gehört wurden. Darum versuche ich immer Lieder zu wählen, die man noch nicht gehört hat, oder nur wenige kennen. Anscheinend kommt dies gut an. Wie steht ihr dazu?

Für mich gibt es nichts schlimmeres, als 4 Wochen lang zu einem Lied zu tanzen, dass auch noch jeden Tag x-mal im Radio läuft! *Nerv* Auch die Nervsongs von Beyonce, John Legend, Ed Sheeran und wie sie alle heissen, sind echt übel! *Sorrytoallfans*

Der Kommentar meiner Schülerin zeigt doch, dass sich die stundenlange Sucherei nach nichtbekannten Liedern lohnt. *Saufreudhanni* 🙂 Doch was noch viel mehr zählt… sollte man seinem Musikstil treu bleiben oder doch eher für Abwechslung sorgen?

Für mich gibt es nur ein ultimatives Genre… I LOVE HIP HOP and R’N’B und ich hasse wirklich abgrundtief AC/DC! Doch nicht jede Schülerin teilt meine Vorlieben, also ist anpassen gefragt! Dubstep und House geht ja auch… Techno… sorry da bekomme ich irgendwie Parkinson und keine Eingebung…

Versteht mich nicht falsch, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und ich würde mir nie anmassen, die Musikliebe einer anderen Person irgendwie zu beleidigen, aber bei AC/DC und Techno habe ich immer die Befürchtung mit Ohrenkrebs, oder einer noch nicht genug erforschten Schüttelkrankheit diagnostiziert zu werden. (Meine Meinung). Wie also soll ich darauf eine Routine schreiben, wenn es mir nicht liegt? Genau, gar nicht! Routine’s sind ein Ausdruck seiner selbst. Mein Charakter, mein Lifestyle, mein Empfinden, meine Kunst!

Genau deshalb liebe ich auch Freestyles. Es ist keine Kopie eines anderen Tänzers, sondern nur die eigenen Gefühle, die in dem Moment zum Ausdruck kommen.

Meine Lieben, wenn ihr Pole liebt… Macht euch an daran und tanzt was auch immer ihr gerade tanzen wollt!! Es müssen keine schweren Tricks sein, aber ihr lernt so viel dabei und könnt komplett euch selbst sein. Go for it, because IT’S ALL ABOUT THE MUSIC! 😉

Die andere Seite!

Meine Süssen!

Ich weiss, ich kann so derartig nervig sein, wenn es um die „falsche“ Seite geht, aber glaubt mir, es ist nur zu eurem Besten!! (Tolles Intro oder? 😛 Jaaa ich höre euer määähhh….!!)

Nun also, wieso denn immer die Trainings auf der ungewohnten Seite? Na, wollt ihr denn wirklich aussehen wie Hulk auf einseitiger Hungerkur? Keine Chance auf tolle Combos haben, da ihr die andere Seite nicht beherrscht? Oder euch schlicht und einfach Pole-technisch nicht weiterentwickeln?

Keiner verlangt von euch, jeden einzelnen Trick auf beide Seiten aus dem EffEff ( 🙂 ) zu beherrschen. So! Aber… wenigstens sollten die Tricks so sitzen, dass ihr euch darin einigermassen wohl fühlt und die erwähnten Combos könnt. Ich verrate euch was… ich verabscheue den Inside Leghang auf meine falsche Seite… ein Ding der (fast) Unmöglichkeit! Manchmal frage ich mich, ob mein rechtes Bein motorisch verkrüppelt ist oder einfach nur streikt! Auf jeden Fall funktioniert die Kommunikation zwischen Hirn und rechtem Bein aus Prinzip nicht. Ich bin wohl Linksfüssler 🙂 Auch ein Handspring mit der linken Hand unten…. jösses… geh nach Hause! Nein, ich bin kein Rechtshänder… komisch… dann muss ich wohl kreuzgesteuert sein. Wenn möglich bitte wenden!

So zurück zu euch. Das beste Beispiel für beide Seiten ist ein Phoenix. Zur Erklärung: Corkscrew (oder von meinen Schülern auch liebevoll Eierspin genannt) in einen Handspring Deadlift. Die Füsse bleiben während der gesamten Zeit in der Luft. Kein Bodenkontakt. Gut… Was also, wenn der vorgängige Spin immer nur auf die rechte Seite (rechte Hand oben) geübt wurde, genau diese Hand allerdings nach unten für den Handspring gebraucht wird? Ätsch! Es gibt nur eine Möglichkeit, einer der beiden Tricks MUSS auf die andere Seite geübt werden. Ich hab mich an dieser Stelle für den Spin entschieden. Deutlich einfacher! Nur um eines klar zustellen… Hanspring Links ist in Bearbeitung. 😉

Oder stellt euch vor, ihr geht ins Ausland und wollt dort eine Stunde nehmen. Was wenn in diesem Studio die „gute Seite“ eure schlechte ist? Entweder gegen den Strom spinnen, oder sich mit Leichtigkeit anpassen. Das Staunen und die Komplimente werden auf eurer Seite sein! Promised! 🙂

Also hört auf zu mä-hä-hä-ähen und ran an die falsche Seite.

Viel Spass dabei und eurer nächsten Stunde! 🙂

 

Xoxo Jenny

Auf Umwegen zur Leidenschaft

Sie sehen schön aus, bewegen sich elegant, sexy, akrobatisch. Es sieht alles so leicht aus, soll Spass machen und dabei noch fit halten. Na, das probier ich mal aus. Genau das dachte ich mir anfänglich auch, als ich in die erste Schnupperstunde ging. Bis heute höre ich diese Beweggründe mit Pole anzufangen  immer und immer wieder. Super! 🙂

Die erste Stunde ist da, warm-up…  mist ich bin wohl doch unsportlicher als gedacht und ey wo bleibt das Tanzen?? Die ersten Begriffe fallen.. Chair was? Invert wo? Grip hä?? Na gut, von mir aus… Um die Pole laufen, ey wow laufen, ja… kann ich… CHECK(ER)! *höhö* Dann kommts: „So dann wollen wir mal die Pole hoch klettern!“ Was? Da hoch? Ich bin doch kein Äffchen!! Aber jetzt bin ich schon mal hier, also probieren wir’s aus! Sehr schnell merke ich, da ist längst nicht nur an meinen Tanzschrittchen zu feilen.*Autsch* das tut ja aber mal so richtig weh! Ich versuche noch meiner Trainerin zu erklären, dass meine Knie definitiv nicht härter als die Pole sind und sie kein Wettdrücken veranstalten soll. Sie lächelt… und drückt zu! Mein erster „Pole-Kiss“… Hallo schwarz, grünes Knie! Vom Sitzen auf der Pole wollen wir gar nicht erst anfangen. Du musst die Hüfte kippen, dann wird’s bequem. „Ja is klar!“

Nach einer schmerzvollen Stunde und einer noch schlimmeren, vermuskelkaterten Woche wusste ich… that’s it!

Das ist nicht nur meine eigene Erfahrung sondern die Erfahrung der meisten Pole Schnupperlinge! 😉

Heute sind die blauen Flecken   weg… hmm zwar… naja nein, eigentlich nicht, liegt aber eher an sämtlichen, im Weg stehenden Tischen, Türen, Stühlen, Katzen, Füssen etc. als am Pole. Also nochmal… die Flecken sind zwar weg, aber schmerzhaft bleibt’s trotzdem! Jeder neue Trick… haaallelujah am Oberarm.. das zieht! Auch Trainer sind also davon nicht befreit, leiden zu müssen.

Liebe „Schööfli“ die Schmerzen bleiben, ändern sich jedoch immer wieder in der Intensität. Wir wollen ja nichts Neues anfangen… 😉 Beisst euch durch denn:

1. Jeder Schmerz lohnt sich, das Ergebnis sieht schön aus und bringt eine „saumässigi Fröid“! (Plus Foto!!)

2. Von Nichts kommt Nichts oder wie wir Poler sagen… No pain, no gain!

3. Ihr seid nicht allein! Eure Gspändli und Trainerinnen fühlen mit!

4. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, es wird e bizzeli besser… so ein kleines bisschen… wirklich mikro dezent…!

Doch was wirklich zählt: Pole und die Leidenschaft dazu verbindet. 

Und wenn Alles nicht hilft, sucht Lösungen und Bschissermöglechkeite! Mein Beschiss sind die Stulpen… groooosses Geheimnis… ich bin die wohl grösste „Füässlipussy“! *outch outch outch* lieber bei 40 Grad mit Stulpen schwitzen, als ein Fleckli oder eine Schürfwunde an den Füssen! Wirklich.. kein Witz.. es tut sooo weh! Goht gar ned! AMEN!

In dem Sinne,Happy Leiden und vergesst nie, eigentlich liebt ihr Pole aus den tiefen eurer Wunden 😉

Verletzungen

Hi Ihr Lieben

In letzter Zeit kam des öfteren die Bemerkung, „Kind tu das nicht, da fällst du noch runter und verletzt dich!“ Nun denn, ich muss ja ehrlich gestehen, jedes Mal schmunzeln zu müssen, wenn ich das höre. Natürlich bringt Pole einige Gefahren mit sich und Verletzungen geschehen, aber wenn wir ehrlich sind, kann das überall passieren.

Ein kurzer Auszug zu mir:

Vor ein paar Jahren wurde ich auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren. Meine Verletzungen damals waren schwerwiegender als ich jemals im Pole erleiden musste! So! (Knorpelriss im Knie, Gehirnerschütterung, Verstauchungen, eine geprellte Rippe, ein verschobenes Becken und ein schwer lädiertes ISG)

Ganz aktuell leide ich an einem echt fiesen Hexenschuss, holy… ich werde alt! Passiert ist das Ganze genau Heute und man höre und staune, es war nicht beim Pole. Nein, es passierte beim Haare föhnen! Haare! Keine Anstrengung! Keine Gefahr!! 😉

Aber zurück zum Thema.

Wie in allen Sportarten, fängt man nicht direkt in der Profiliga an, sondern lernt schonend die Grundlagen und baut darauf auf. Die Muskulatur wird stärker, der Umgang mit der Pole sicherer. In professionellen Studios sind die Trainer darauf geschult und wissen, wie ein langsamer Aufbau auszusehen hat. Darauf können sich Schüler und Ihre Mamis verlassen.

Trotzdem ein gewisses Restrisiko bleibt und es kann etwas passieren. Muskelfaserrisse, ein umgeknickter Fuss oder auch einfache Schürfwunden können dann schnell verunsichern.

Meine Lieben, wie ich immer wieder in meinen Stunden darauf hinweise, gerade wenn ihr Zuhause an eurer eigenen Pole übt, wärmt auch richtig auf. Gerne passieren da die Unfälle. Kommt nicht von der Arbeit oder der Schule nach Hause und hüpft einfach kurz 5 Minuten dran. Eure Muskeln, Bänder und Sehnen müssen vorbereitet und aufgewärmt sein. Auch wenn es „nur kurz ein Trick“ sein soll.

Sollte doch einmal etwas geschehen, schont euch, gebt eurem Körper eine Ruhephase und steigt lieber wieder komplett erholt in euer Training ein. 🙂

Das Gleiche bei einer Grippe und/oder Fieber. Mal abgesehen davon, dass eure Gspändli nicht erfreut sind wenn sie sich anstecken, tut ihr euch selbst keinen Gefallen damit. Ich rede aus Erfahrung! Mein bisher einziger Pole-Unfall geschah mit 39 Grad Fieber. Der Kopf gab nicht nach, die Arme leider schon. Somit durfte ich danach fast 4 Monate pausieren. Lasst euch mein Fehler eine Lehre sein!

Somit verabschiede ich mich fürs Erste wieder… mies Sofa schreit… *autsch autsch* 😉

Bleibt gesund und munter 🙂

xoxo Jenny

 

My own Blog coming soon! :)

Hi There!

Die Welt hat eine neue Bloggerin. 🙂

Warum, weshalb und sowieso, wieso gerade ich? Ich bin keine weltbekannte Polerin und auch Lichtjahre davon entfernt eine zu werden, aber muss ich das denn sein um einen Blog zu erstellen? Ich denke nicht!

Was hat mich also dazu bewegt?

Seit 2  Jahren bin ich nun Trainerin im Pole Arts Basel und erlebe dank diesem grossartigen Sport so viele, tolle Sachen. Mein Hauptanliegen liegt bei meinen Schülern, oder wie ich Sie immer nenne „mini Schööfli“. Viele Fragen zu Tricks, Tanz, Stretching und Gesundheit bezüglich der Muskeln u. v. m., Tag ein und Tag aus. Längst kann ich nicht mehr alles in den Stunden beantworten. Ja, ich plappere viel ohne Punkt und Komma, aber in den Stunden soll es doch um das Lernen neuer Tricks und Combos gehen und nicht, wen ich alles an die Wand quasseln kann. 🙂

Ausserdem soll es eine Plattform für Diskussionen rund ums Thema Pole allgemein sein.

Darum also mein Blog!

Denkt beim Lesen immer daran, alles was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung und/oder Erfahrung und ja ich hab eine Meinung… immer..überall… zu Allem und sowieso und überhaupt!

Kommentieren, widersprechen, akzeptieren, Fragen stellen…  in diesem Blog seid ihr herzlich eingeladen ein Teil davon zu sein.

Ich freu mich auf euch!

 

xoxo Jenny